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Luftdichtheit
 

 

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Differenzdruckverfahren:

Die Messtechnik zur Bestimmung der Luftdichtheit bzw. Luftdurchlässigkeit eines Gebäudes oder Gebäudeteils wurde in den USA zur Serienreife entwickelt.  Amerika ist ein Land mit traditioneller Holzbauweise.  Dort wurde das Problem der Fugen und Undichtheiten an Leichtbaugebäuden schon vor einigen Jahren erkannt und systematisch nach einer Lösung gesucht.

Aber auch in Deutschland existiert die Leichtbauweise oder
"Mischbauweise". Oft ist das Erdgeschoss massiv gebaut und das Dachgeschoss jedoch in Leichtbauweise erstellt worden. Daher existiert auch bei dieser Bauweise eine Problematik an der Luftdichtungsebene.

Mit der Einführung der Energieeinsparverordnung (ENEV) existiert eine gesetzliche Basis für die Einhaltung der Luftdichtheit eines Gebäudes.

Für die Messung wird ein flexibel gestalteter Türrahmen in eine Tür des zu prüfenden Gebäudes gesetzt. Bei Ventilatorbetrieb und geschlossenen Fenstern, Außentüren und sonstiger sämtlicher Außenöffnungen kann im Gebäude eine Druckdifferenz (Unter- oder Überdruck) zur Außenluft erzeugt werden. (siehe nebenstehende Abbildung)

Über ein entsprechendes PC- Programm werden die Messdaten erfasst und in Form eines Messprotokolls u.a. mit Diagramm und der exakten Luftwechselzahl ausgedruckt. Durch die Anwendung dieser Technik ist der Bausachverständige heutzutage bei der Gebäudedichtheitsprüfung in keiner Beweisnot. Das Ergebnisprotokoll gibt in Diagrammen Aufschluss über sämtliche Baumängel bezüglich der Nichteinhaltung der DIN 4108-7 und EnEV. Da der Bauherr bei einem Neubau einen Anspruch auf Einhaltung der gültigen Regelwerke hat, ist die Sanierung an der Luftdichtigkeitsschicht mit allen Konsequenzen zu Lasten der bauausführenden Firmen und Architekten auszuführen.

 

Einbau des Gebläses in eine Tür (engl. blower door genannt)

 

Die Visualisierung ist durch einen im Gebäude platzierten Nebelgenerator bei Überdruck möglich.

 

Aufzeigen von undichten Fenstern mittels Überdruck in der Wohnung und Vernebelung

während des Unterdrucks, Undichtigkeiten Steckdosen, Revisionsklappe, Fenster- und Giebelanschluss, Nachweis und Visualisierung mittels Thermografie

Eine Kombination der Luftdichtheitsmessung mit der Thermografie (leider nur in der kalten Jahreszeit) lässt von außen einströmende Luft auch hinter Wandverkleidungen (z.B. Gipskartonplatten) erkennen.

 

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